iPhone Display gebrochen – das Spinnennetz und die Möglichkeiten

Wie der ein oder andere Leser vielleicht schon mitbekommen hat, ist bei mir zum Jahresende der absolute Supergau eines jeden iPhone-Besitzers eingetreten: das berüchtigte Spinnennetz ziert nun mein Display!

iPhone 4 mit Spinnennetz auf dem DisplayDie Hartplastikhülle konnte nicht verhindern, dass mir mein iPhone 4 aus der Hand rutschte und wie ein Marmeladenbrot mit der Vorderseite auf den Asphalt knallte. Ein paar Flüche später erfolgte eine erste Bestandsaufnahme: das Smartphone aus dem Hause Apple verrichtete weiterhin wie gewohnt seinen Dienst, die Splitter in den Fingern hinderten aber selbst Hardcore-iPhone-Nutzer an der weiteren Bedienung.

Eilig durchforstete ich das Internet. Die gute Information: eine Reparatur ist möglich. Die schlechte Info: der horrende Preis. Willkommen in der Welt von Apple. Im Netz fanden sich Preise von 89 bis 199 Euro. Eine Kleinanzeige warb von privat mit 65 Euro. Ich ging in den Shop einer bekannten Reseller-Kette. Die aufgerufenen Kosten beliefen sich hier auf 139,- Euro. Die Erklärung des Mitarbeiters: das ganze Gerät muss zerlegt werden: Akku, Logicboard, alles raus. Der geklebte Home-Button auch. Dann die Scheibe tauschen und den ganzen Mist wieder zusammenbauen.

Sein Pro-Tipp: direkt zu Apple laufen, da denen der Aufwand angeblich zu hoch sei und man für nur 20 Euro mehr, also rund 160,- Euro, ein neues iPhone im Austausch bekommen würde. Das wollte ich genauer Wissen und rief bei Apple an. In Teilen wurde die Info bestätigt. Allerdings liegt es im Ermessen des Technikers, ob er noch repariert oder aber lieber direkt austauscht. Und: man bekommt kein neues iPhone, sondern ein neuwertiges Gerät. Refurbished nennt sich das. Immerhin sollen hier Gehäuse und Akku neu sein, dass Innenleben kann aber schon im Einsatz gewesen sein. Die Garantie verlängert sich natürlich nicht aufs Neue, man erhält bloß eine 90-Tage-Funktionsgarantie. Danach muss man mit dem Gerät leben, auch bei technischen Problemen. Oder man zahlt halt für eine Reparatur.

Zurück zu meinem iPhone. Nach dem Tipp des Apple-Mitarbeiters habe ich mir eine Schutzfolie besorgt, die nun erst einmal dafür sorgt, dass sich der Display nicht weiter zerlegt und meine Finger nicht so oft bluten. Für welchen Weg ich mich nun entscheide, habe ich mir noch nicht überlegt, zumal derzeit eigentlich kein „Spielgeld“ für derartige Ausgaben vorhanden ist. Ich halte euch auf dem Laufenden, wenn sich etwas tut.

3 Gedanken zu „iPhone Display gebrochen – das Spinnennetz und die Möglichkeiten“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.