#marcokocht: Fleischbällchen mal anders

Ja, ich gebe es zu: Ich bin Fan von Gehacktem. Was andere Menschen als gehäckselte Fleischabfälle verteufeln, lässt mich frohlocken. Egal, ob als Bolognese zu Nudeln, als Frikadelle auf einem Brötchen oder in welcher Darreichungsform auch immer: ich mag Gehacktes.

meatballsplus09Und aus dem Internet kennen wir zudem die folgenden Weisheiten:
1. Mit Bacon wird alles besser.
2. Mit Käse (überbacken) wird alles besser.
Wäre es nicht der Hammer, wenn sich dies alles kombinieren ließe?

Das geht. So bekam ich ein englischsprachiges Rezept zugesandt, das mit der Überschrift „Cheese Stuffed Meatballs Wrapped in Bacon and Pastry Dough“ direkt meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Nach der Lektüre des Artikels ergab sich in verfeinerter und erweiterter Form also die folgende deutsche Übersetzung:
Mit Mozzarella gefüllte und Bacon umwickelte Fleischbällchen im Blätterteigmantel auf Tomatensauce.
Hammer!

meatballsplus03Die Vorbereitungsdauer sollte laut Rezept nur gut 10 Minuten betragen, was ich so nicht bestätigen kann. Gut, ich bin noch recht unkoordiniert und langsam in der Küche, aber diese Zeitangabe ist echt zu optimistisch. Es liest sich in der Tat recht einfach: Käse in Fleisch stopfen, mit Bacon umwickeln, anbraten und in Blätterteig packen. Dann in den Ofen schieben. Fertig. Doch selbst mit Hilfe, waren die angegebenen 10 Minuten optimistisch.

Das Hackfleisch wird mit 2 verquirlten Eiern, Milch, Salz, Pfeffer, Petersilie und in meinem Fall Paniermehl versehen und ordentlich vermengt. Apropos Menge: hierzu finden sich diverse Umrechner im Netz, falls man hier – wie ich – nicht nach Gefühl vorgehen kann. Denn Cups mit festen oder flüssigen Inhalten sind für den Laien nicht ganz leicht in der Umrechnung. Auch sind die Mengenangaben nicht so ganz einzuhalten gewesen, so dass sich auch optische Unterschiede zwischen den Bildern im Originalbeitrag und meinem Essen ergeben. Doch weiter im Text.

meatballsplus07Den gewürfelten Mozzarella packt man dann in eine Hand voll Gehacktem und formt eine Kugel daraus. Diese umwickelt man mit mehreren Baconstreifen, bis kein Hackfleisch mehr zu sehen ist. Hierbei darauf achten, dass es nicht zu viele Überlappungen gibt. Diese an sich schon sehr lecker anmutenden Fleischbälle brat man nun kurz in der Pfanne von allen Seiten an, damit der Bacon etwas fester wird. Dann lässt man die Fleischkugeln ein wenig abkühlen und packt sie in die gewalzten Teigrohlinge, die man fertig kaufen kann. Das ganze wandert dann in den Ofen, bis es eine schöne Farbe annimmt (mindestens 30 Minuten).

Das ganze sollte man dann, wie auch auf Cooking divine empfohlen, auf einer Tomatensauce servieren, da das Ergebnis etwas trocken ist. Letztendlich kann man aber auch Ketchup oder BBQ-Saucen nehmen – schmeckt auch gut.

Weitere Bilder findet ihr nachfolgend. So richtig toll sind sie nicht, da ich in der Hektik des Kochens natürlich kaum qualitativ hochwertige Fotos mit dem Handy in der schlecht beleuchteten Küche hinbekomme. Aber irgendetwas muss ich hier ja zeigen. 😉
Viel Spaß beim Nachmachen!

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