Belly Off 3 – #boff3 – Rückblick 10. Woche

Es ist wie verhext: Zwar habe ich mich regelmäßig zu McFIT ins Studio gezwungen, auch wenn es dort nicht mehr so rund lief, wie noch am Anfang, aber sonst habe ich nichts weiter an Sport gemacht. Ich war weder Laufen, noch Schwimmen, renne durch den neuen Job einfach nur viel durch die Gegend. Das scheint zu reichen: 92,8 kg zeigte die Waage heute morgen an. Trotz Schnitzeltestessen und ungesunder Naschereien am Abend hält also der Abwärtstrend in Sachen Gewicht an. Erneut sind es 300 Gramm weniger, die ich mit mir rumschleppe und so nähere ich mich in kleinen Schritten, aber scheinbar unaufhaltsam den angestrebten 90 Kilogramm.

McFIT AufwärmenSo kann es also erstmal weitergehen. Wenn die Temperaturen wieder etwas verträglicher sind, werde ich auch die Lauferei wieder starten. Es sind noch zwei Wochen im Wettbewerb und ich bin guter Dinge, dass ich auch diese sinnvoll nutzen kann. Natürlich kann ich dabei was die Abnahme angeht mit einigen Teilnehmern nicht mithalten, aber darum geht es, wie bereits erwähnt, ja auch gar nicht.

Aktuell noch mit dabei:

Antje -|- Caro -|- Dirk Olbertz -|- Dirk Steins -|- Fairy -|- Hermann -|- Hucki -|- Ilovechaos -|- Julia McRed -|- Kai Nehm -|- Klaeui -|- Lomomo -|- Mathis -|- MC Winkel -|- Mocca -|- Nicole -|- Oliver -|- Rachel -|- Tyler -|- Vera -|- Volker -|- Vorstadtprinzessin -|- Wasserstoffperoxid -|- to be continued …

Schnitzeltestessen III/2013 im Insulaner in Aachen

Einmal im Monat stellt sich eine Gruppe unerschrockener Twitterer der Herausforderung eines Testessens. Waren es im letzten Jahr noch Burger, so ist 2013 das Jahr der Schnitzeltestessen. Auch wenn das passende Hashtag #steAC sich eher wie Steak liest 😉 . Initiatorin @missmarple76 startet regelmäßig ein Doodle zur Terminfindung und sagt darin an, in welches Etablissement es gehen wird. Diesen Monat schaffte ich es dann auch zum Termin und fand mich also letzten Donnerstag pünktlich um 20.00 Uhr im Insulaner ein.

Schnitzeltestessen #steAC III/2013 Insulander AachenEin wenig Heimatgefühl stellte sich ein, denn ich war zuvor zwar noch nie im Insulaner, habe aber einige Zeit auf der anderen Seite des Neumarktes im Frankenberger Viertel gearbeitet, kenne die Gegend also gut. Rund 17 (?) Twitterer und Begleitpersonen (gell, Lutz? 😉 ) waren dem Aufruf gefolgt und da sind wir schon beim ersten Problem. Trotz Reservierung für 18 Gäste gab es nur zwei Teilbereiche in L-Form. Selbst nach unserem Einsatz und der daraus entstandenen U-Form, war das Ganze Szenario eher wenig kommunikativ und förderte die Grüppchenbildung. Einige Teilnehmer tauschten daher zwischendurch sogar die Plätze, um sich mit anderen Twitterern unterhalten zu können.

In Sachen Unterhaltung kommen wir zum zweiten Manko: es war viel zu laut. Aufgrund der Häufigkeit ein fast schon peinliches Nachfragen nach dem Letztgesagten des Gegenüber war somit ebenfalls an der Tagesordnung. Letztendlich konnte dies meinen positiven Eindruck der Anwesenden jedoch nicht schmälern. Ich saß mit @missmarple76 und @Symbologisto zusammen. Ebenfalls in Reichweite waren noch @URonnenberg und der „King“ (Mann) von der @queenofwhatever. Allesamt sehr sympathische Zeitgenossen, die den Abend sehr kurzweilig werden ließen.

Es gab sogar Essen cialis site officiel. Dem Namen der Veranstaltung nach natürlich Schnitzel. Hier hatte man grundsätzlich die Wahl zwischen Schwein und Geflügel. Als Variationen hat das Insulaner neben der Wiener Art mit Zitrone noch Schnitzel mit Rahmsauce, die auch in Erweiterung mit Champignons, Pfefferrahmsauce mit Weinbrand, Sauce Béarnaise, Zigeunersauce und Paprikarahmsauce im Angebot. Ich entschied mich für die Pfefferrahm-Variante und wählte aus den Beilagen die Bratkartoffeln. Dazu gab es noch einen kleinen gemischten Salat. Preis: 9,50 Euro.

Beilagen sind auf jeden Fall eine Stärke des Insulaner-Küchenteams. Die Bratkartoffeln haben gut geschmeckt und von den anderen „Mitessern“ hörte ich auch über knusprigen Pommes des Hauses nur Gutes. Der Salat war auch gut, wenn mir auch leider etwas zu viel, so dass ich einen Teil zurückgehen lassen musste. Kommen wir zum Schnitzel. Ein Gericht, bei dem man eigentlich nicht viel falsch machen kann. Leider waren die Ränder der beiden panierten Fleischstücke doch recht hart. Dies hörte ich auch von anderen Schnitzeltestessern. Sonst war das Fleisch durchaus genießbar, die Pfefferrahmsauce sehr lecker, auch wenn ich den Weinbrand nicht so recht rausschmecken konnte.

Der Service war weitestgehend zufriedenstellend, auch wenn eine Dame meine Flasche Wasser umstieß und sich das Wasser über meinen auf dem Tisch liegenden Router verteilte. Und der vergessene Espresso wurde nach einer Erinnerung dann auch noch nachgeliefert. Als letztes Manko seien die Toiletten erwähnt. Zumindest auf der von mir besuchten Herrentoilette roch es eher wie auf dem Bahnhofsklo. Da konnten auch die lustigen Postkarten im Vorraum nichts dran ändern.

Insgesamt ist schwierig ein Fazit zu ziehen. Fällt man nicht mit einer Gruppe ein, erledigt sich das Problem der Sitzplatzkonfiguration. Das Essen an sich war gut, das (leider verrauchte) Ambiente muss man mögen. Dann lässt es sich in der Tat aushalten im Insulaner.

Belly Off 3 – #boff3 – Rückblick 9. Woche

Die neunte Woche des Projekts Belly Off 3 ist vorbei. Und das ist doch in der Tat frustrierend, denn in der verbleibenden Zeit werde ich nicht mehr allzu viel reißen können. Der gesundheitlich bedingte Aussetzer beim Training war schon nicht toll. Und als ich dann wieder trainieren durfte, stellte ich schnell fest, dass ich in der vermeintlich kurzen Zeit wieder einiges an Kraft und Ausdauer eingebüßt habe. So zählt zu meinen einzigen Tätigkeiten der regelmäßige Besuch des Fitnessstudios. Ich war weder Laufen an den Trainingstagen, noch zum Ausgleich Schwimmen am Sonntag.

Letztendlich ist es aber auch egal, wie man im Wettbewerb abschneidet. Ich habe den Sport für mich entdeckt, wurde auf meine kleinere Wampe angesprochen, was ja auch ein Erfolg ist. Heute morgen waren es zwar wieder nur 200 Gramm weniger und somit aktuell 93,1 Kilo, aber immerhin geht es abwärts mit dem Gewicht.

Initiator Mathias ist zufrieden: mit seiner Abnahme, aber auch mit der Tatsache, dass noch so viele dabei sind. Aktuell kann ich die folgenden Teilnehmer listen:

Dirk Olbertz -|- Dirk Steins -|- Gelrueb -|- Mathis -|- Mina -|- Mocca -|- Nicole -|- Oliver -|- Rachel -|-  Sebastian -|- Starkilla -|- Uli -|- Vera -|- Volker -|- Vorstadtprinzessin -|- Wannabehealthy -|- Wasserstoffperoxid

Star Trek – Gedanken eines Außenstehenden

Als Kind sah ich die diverse Folgen von Raumschiff Enterprise, bewunderte Captain Kirk, Spock, Scotty und Pille, wollte beamen und mit Phaserpistolen schießen. Und in einen Communicator wollte ich auch immer sprechen. Vielleicht stand ich daher so auf Klapphandys. Trotz der Tatsache, dass ich mit meinem Tipp, aus welcher Ecke des Fernseher die Enterprise im Vorspann angeflogen kommt, meist falsch lag, mochte ich die Serie. Selbst den Gruß von Spock konnte ich (und ich kenne Menschen, die dies partout nicht hin- und eher einen Krampf in der Hand bekommen). Doch über dieses Stadium ging es nie hinaus. Ich wurde kein Trekkie.

Sämtliche Star Trek-Filme sind fast vollständig an mir vorüber gegangen, von Nachfolgeserien, egal ob Zeichentrick oder Realversionen habe ich kaum etwas gesehen. Als Michael Mittermeier in irgendeinem seiner Programme über William Shatner als Kaptain Kirk lästerte, musste ich lachen, ebenso wie über Bullys Parodie „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“.

Doch diese Zeiten sind jetzt vorbei. Anne und Martin haben eine missionarische Tätigkeit begonnen: Wir gucken mit Marco alle 11 bisher erschienenen Filme!

Und so begannen wir mit dem zuletzt erschienen Teil. Der Zählung nach also Teil 11, der aber vor allen anderen spielt also eher Teil 0 ist. Er heißt ganz einfach nur „Star Trek“ während alle anderen Filme einen Zusatz im Titel tragen. Für mich war der Film amüsant anzuschauen, denn ich kannte zwar kaum einen Darsteller, aber natürlich die Rollen, die sie verkörperten. Technisch auf der Höhe der Zeit (der Film ist aus dem Jahr 2009) gab es so für mich wenig zu bemängeln.

Dann folgte an einem anderen Abend der krasse Gegensatz: der genau 30 Jahre ältere erste Teil „Star Trek: Der Film“ aus dem Jahr 1979. Als der Film erschien, war ich 6 Jahre alt und an Computeranimation dachte noch niemand. Und so war der Film dann auch. Die mir bekannte Crew bestehend aus William Shatner, Leonard Nimoy und Co. lief in mir unbekannten Klamotten durchs Bild, dass mit relativ simplen Kulissen ausstaffiert war. An Fäden hängende Raumschiffe „flogen“ durchs Bild und ich war wieder an eine Parodie erinnert. Unlogische Größenverhältnisse und minutenlange Sequenzen, in denen definitiv nichts passiert und man heute vermutlich den Kinosaal verlassen würde, sorgten für Erstaunen während und ein Gähnen gegen Ende des Films.

Nun soll es ja die Regel geben, dass alle ungeraden Filme der Star Trek-Reihe schlecht sind und dementsprechend die Filme mit geraden Nummern toll. Und so freue ich mich schon auf „Star Trek II: Der Zorn des Khan„, der ja eigentlich nur besser sein kann, auch wenn nur drei Jahre jünger als sein Vorgänger ist.

Seid ihr Trekkies? Welche Filme / Serien mochtet ihr, welche nicht?

Belly Off 3 – #boff3 – Rückblick 8. Woche

„Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!“ heißt es in vielen Polizeiserien und auch hier könnte dies durchaus zutreffend sein. Denn wie im letzten Beitrag zum Belly Off 3 – Projekt bereits mitgeteilt, hatte ich mindestens eine Woche Sportverbot. Und daran habe ich mich gehalten – leider auch nach der Woche. Vergangenen Freitag wurden die Fäden gezogen, dass Wochenende hatte ich dann Besuch von den Kindern, wollte es noch ruhig angehen lassen, um dann gestern die neue Woche im Fitnessstudio zu beginnen. Machen wir es kurz: ich hab den Arsch nicht hochgekriegt, hockte lethargisch im Sessel.

Erstaunlicherweise zeigte die Waage heute Morgen nur 93.3 Kilogramm an. Ich muss zugeben, aufgrund der Untätigkeit mit mehr gerechnet zu haben. Im Vergleich zum vorletzten Beitrag immerhin wieder rund 200 Gramm weniger. Gut, ich habe aufgrund der Zahnprobleme auch etwas weniger gegessen.

Letztendlich muss ich mich nun „nur noch“ motivieren, ab morgen wieder wie gewohnt ins Training einzusteigen. Mal sehen, wie mir das gelingt. Initiator Mathias gibt trotz Auslandsaufenthalt weiter Gas und noch immer sind diverse Blogger bei der Aktion dabei, womit ich ehrlich gesagt, nie gerechnet hätte:

Caro -|- Dirk Olbertz -|- Dirk Steins -|- Ilovechaos -|- Mathis -|- Mokkaauge -|- Oliver -|- <a href="http://rachellindenbaum achat en ligne cialis.de/1496/belly-off-3-woche-8″ target=“_blank“>Rachel -|-  Sebastian -|- Starkilla -|- Tyler -|- Vera -|- Vorstadtprinzessin -|- Wasserstoffperoxid . . . to be continued . .  .

Belly Off 3 – #boff3 – Rückblick 7. Woche

Jetzt wird hier um jedes Gramm gekämpft. Und da Zähne schließlich auch ein Gewicht haben, habe ich mir direkt mal einen entfernen lassen. Nehmt das, ihr Mitbewerber!

zahn-wegGut, leider ist die Situation nicht ganz so lustig. Konnte ich vergangenen Mittwoch noch ganz normal bei McFIT trainieren, hatte ich am Freitag bereits um 11.15 Uhr einen Termin, um mir einen Backenzahn ziehen zu lassen. Also begab ich mich morgens zu Fuß im Walking-Tempo zum rund 2 Kilometer entfernten Fitnessstudio, um dann dort rund 1 Stunde lang mein Programm zu absolvieren, was auch ganz gut lief. Dann joggte ich die Strecke mit einem kleinen Umweg zurück und kam so auf weitere 2,4 km. Seitdem bin ich zur Untätigkeit verdammt, war am Tag des Eingriffs leicht benebelt und darf nun mindestens eine Woche lang keinen Sport machen. Aus Frustration habe ich mich nicht gewogen. Pizza und andere eher ungeeignete Lebensmittel fanden den Weg in meinen Bauchraum und werden sich nun in Teilen wieder an meiner Wampe festhalten.

Ich hoffe, dass es bei den Mitbewerbern besser lief. Mathias scheint aus dem Ausland zurück zu sein und macht eine gute Figur und noch immer sind doch einige Teilnehmer bei der boff3-Aktion dabei:

Caro -|- Dirk Olbertz -|- Dirk Steins -|- Fairy -|- Flyerzwomille -|- Frances Ligeia -|- Gelrueb -|- Ideenkind -|- Ilovechaos -|- LennyUndKarl -|- Lomomo -|- Mathis -|- Matzel -|- Mocca -|- Nicole -|- Oliver -|- Rachel -|- Rebecca -|- Sebastian -|- Starkilla -|- Tyler -|- Uli -|- Vera -|- Vorstadtprinzessin -|- Wannabehealthy -|- Wasserstoffperoxid

Sushi Ersterfahrung

Vorabinformationen

Ich gebe es zu: der Titel stimmt so nicht ganz. Schon vor einiger Zeit kam ich in einen zweifelhaften Sushi-Genuss, der aber zeitgleich einen schlechten Start ins Thema bedeutete. Im Rahmen eines Nobelbuffets gab es ganz ausgefallenes Zeug, dass bestimmt erstklassig war, aber sehr gewöhnungsbedürftig schmeckte. Nicht der beste Einstieg in die Welt von Sushi und Co.

SushiUmso mehr freute es mich, als ich Anne nach brauchbaren Speiselokalen in Aachen befragte und dabei auch das Thema Sushi im wahrsten Sinne des Wortes auf den Tisch kam. Denn tatsächlich fand ich mich eines Abends mit Anne und Martin sowie einem weiteren befreundeten Pärchen im „Best Friends – Sushi, Fingerfood & more“ in der Pontstraße in Aachen wieder.

Das Restaurant

Das Best Friends machte auf den ersten Blick einen guten Eindruck, man kann je nach Sitzplatz den Mitarbeitern bei der Zubereitung der verschiedenen Sushi – Variationen zusehen. Das System der Kellnerinnen habe ich allerdings nicht verstanden. Das ist nicht schlimm, denn die dort angestellten Damen vermutlich auch nicht. Oder es gab einfach keins. So kamen in kurzen Abständen verschiedene Kellnerinnen an unseren Tisch und waren entsprechend verwirrt, dass schon jemand dagewesen ist. Quasi als Ausgleich tauchte dann auch schon mal für geraume Zeit niemand auf. Das ist ärgerlich, wenn man noch etwas bestellen möchte.

Das Vorgespräch

Dann erklärte mir Anne zuerst die Essstäbchen und nach kurzer Zeit mit Trockenübungen schien es so, als hätte ich die Anwendung verstanden. Leider vergaß ich sie bis zur Lieferung des Essens wieder und entschied mich, auch um nicht zu verhungern und / oder zu viel Sauerei zu machen, spontan für eine mitteleuropäische Gabel. Bei der Auswahl der verschiedenen Sushis (?) setzte ich vollstes Vertrauen in Anne, die mich ein paar Dinge fragte, um nicht gemochtes wie Tintenfisch gleich aussortieren zu können, Auch folgte ein kleiner Kurs der unterschiedlichen Sushi-Formen: die klassischen Maki die jeder kennt (Algenblatt außen rum, dann Reis, dann irgendwas Fischiges oder andere Dinge), dann gab es noch Nigiri und Sashimi.

Das Essen

Die auf dem Bild zu sehende Platte wurde geliefert. In die Schälchen daneben kippten wir die Sojasoße und schon ging es los. Zur Qualität des Essens an sich kann ich in Ermangelung von Vergleichsmöglichkeiten nichts sagen, aber mir hat es geschmeckt. Natürlich kristallisieren sich auch hier Favoriten heraus. Und so aß ich doch einige dieser Röllchen, merke wie scharf dieses grüne Höllenzeug namens Wasabi wirklich ist und natürlich fiel mir trotz Einsatz der Gabel ein Stück Sushi in das Schälchen vor mir, was dann schön spritzte. Das gehört wohl dazu und so war es ein netter Abend mit Freunden bei dem nicht alltäglichen Essen.

Fazit

Ich bin nun keine Sushi-Jungfrau mehr, wie ich tatsächlich betitelt wurde. Und hat es so gut geschmeckt, dass ich durchaus zum Wiederholungstäter werden könnte. Ob ich dabei allerdings weit von der Norm abweichen würde, wage ich zu bezweifeln. Die Standard-Sushi sind durchaus lecker, auf Experimente mit Tintenfisch und Co. kann ich aber auch weiterhin gut verzichten.

Belly Off 3 – #boff3 – Rückblick 6. Woche

Halbzeit! Unglaublich, aber war. Die ersten 6 Wochen Belly Off 3 sind rum. Erstaunlicherweise zeigte die Waage heute morgen nur 93,5 Kilogramm an. Und das, obwohl ich einerseits bisher immer nur wenig abgenommen hatte und mir andererseits gestern am Abend noch ein Frust-Pizza reingepfiffen habe. Ausgehend vom Anfangsgewicht von 96,7 Kilogramm wäre dies also nun eine Abnahme von 3,2 Kilo, anstelle der bisher immer so festgestellten 1,7 kg, also fast das Doppelte. Wie dieser Sprung zustande kommt, weiß ich leider nicht, da ich mich nicht täglich wiege.

Cookies vs. Fitness
Cookies vs. Fitness

Obwohl es bei mir ja eher um die Umwandlung geht, freue ich mich natürlich über die Gewichtsabnahme. 90 Kilo wären so ein Ziel, mit dem ich mittlerweile ganz gut leben könnte und das bei 1,92 m auch nicht so verkehrt ist. Also bin ich weiterhin diszipliniert ins Fitnessstudio gegangen, gestern, mit Beginn meiner offiziellen dritten Woche bei McFIT, konnte ich bei vielen Geräten auch wieder ein wenig das zu bewegende Gewicht erhöhen. Eine Ausnahme bleibt weiterhin der Butterfly Reverse Apparat, an dem ich regelmäßig verzweifle. Die 15 (!) Kilo aus der ersten Woche zwingen mich auch in der dritten Woche noch in die Knie, nach dem zweiten Satz könnte ich verzweifeln. Interessant ist, dass recht viele Menschen bei diesem Gerät mit wenig Gewicht kämpfen. Der Mensch scheint diese Muskelgruppe nur wenig zu nutzen. Immerhin schaffe ich am ebenfalls verhassten Rückenstrecker jetzt die „volle Distanz“ von 3 x 25 in der einfachen Version (Arme neben dem Körper). So langsam wird es.

Leider hatte ich gestern etwas Probleme beim Laufen (auf dem Laufband), irgendwann zog es im Schienbein links. Insgesamt ist das Laufband nicht mein Freund, draußen in freier Wildbahn mache ich wesentlich mehr Strecke. Und so werde ich morgen wieder durch Aachen laufen. Und Sonntags Schwimmen ist in der Tat ein guter Ausgleich, den ich so weiterhin umsetzen werde, auch wenn bisher keine Schwimmhalle gefunden wurde, die nicht ständig überfüllt ist.

Es geht voran und ich bin gespannt, wie das Endergebnis in 6 Wochen aussehen wird. Die Hälfte ist geschafft. Leider hat Initiator Mathias seinen Beitrag noch nicht online, so dass mir die Sammelstelle für die Beiträge der anderen Teilnehmer fehlt. Eine Verlinkung wird in einem entsprechenden Update heute Abend erfolgen.

Nachtrag 1:
Bei whudat.de mehren sich die Beiträge, aber mit #boff3 haben die alle nichts zu tun. Vermutlich hat er aufgegeben. 😉
Dafür gibt es nun schon weitere Blogbeiträge der Mitbewerber:
Antje -|- Caro -|- Dirk Olbertz -|- Dirk Steins -|- Ilovechaos -|- Mocca -|- Rachel -|- Sebastian -|- Uli -|- Vera -|- Volker -|- Vorstadtprinzessin -|- Wasserstoffperoxid

Ist Höflichkeit aus der Mode gekommen?

Ich steuere zielstrebig auf das Parkdeck zu, stoße die Schwingtüre des Einkaufszentrums auf. Zeitgleich drehe ich reflexartig den Kopf, um zu sehen, ob mir jemand folgt. Eine ältere Dame nähert sich, ist aber noch ein paar Schritte entfernt. Also bleibe ich stehen und warte, während ich ihr die Tür aufhalte. Sie legt einen Schritt zu, worauf ich ihr sage, dass ich keine Eile hätte und sie sich Zeit lassen kann. Sie bedankt sich mit den bedenklichen Worten „Vielen Dank. Das ist heute aber selten, dass einem ein junger Mann die Tür aufhält.“

Obwohl ich mit fast 40 vom Adjektiv jung sehr geschmeichelt war, machte mich der Satz doch ein wenig nachdenklich. Natürlich habe auch ich das Benehmen nicht erfunden, den Knigge nicht auswendig gelernt, aber so ein paar grundlegende Punkte in Sachen Höflichkeit halte ich einfach für ganz normal. Bin ich da einfach zu altmodisch? Hält man heute keine Türen mehr auf (egal, obwohl Weiblein oder Männlein folgt)? Lässt man Damen nicht mehr den Vortritt? Was wurde dann aus „Ladies first.“? „Emanzen last!“? Bitte und Danke bekommen die meisten Mitmenschen ja scheinbar noch hin. Aber hört es dann auch schon auf?

Wie seht ihr das Thema Höflichkeit? Wo sind eure Grenzen?

Belly Off 3 – #boff3 – Rückblick 5. Woche

Glatte 95 Kilogramm zeigte die Waage heute morgen an. Ich nehme also weiterhin ab, obwohl ich ja nun trainiere. Die schwereren Muskeln lassen noch auf sich warten, die Kugel, die mich wie einen schwangeren Herrn mittleren Alters aussehen lässt, hält sich scheinbar hartnäckig. Und ich gebe zu, dass dies ein wenig frustrierend ist. Da „quält“ man sich höchst diszipliniert zum Laufen ins kalte Freie, zum Krafttraining ins wärmere Fitnessstudio und zum Schwimmen in überfüllte Schwimmhallen der Region und am Ende fehlt so ein wenig das Ergebnis. Es ist mir durchaus bewusst, dass ich nach etwas über einem Monat Sport nicht wie Jean-Claude Van Damme zu seiner besten Zeit aussehe. Aber wenn sich rein optisch scheinbar gar nichts verändert und auch die Waage nur 1,7 Kilogramm Differenz (zum Glück nach unten) aufweist, zweifelt man schon so ein wenig am Vorhaben und liebäugelt wieder mit der Chipstüte.

Letztendlich hilft alles Gejammere nichts und somit wird weiter gesportelt. So wie gestern zum Beispiel, als offiziell meine zweite Woche bei McFIT begann und ich tatsächlich schon an ein paar Geräten die Gewichte erhöhen konnte bzw. bei den Übungen ohne Gewichte mehr Wiederholungen schaffte. Dabei tat sich der Rücken weiterhin als große Schwachstelle auf, Butterfly Reverse und der Rückenstrecker offenbarten hier ein deutliches Defizit. Ich werde die einzelnen Geräte und Übungen, wie bereits in meinem letztwöchigen Beitrag angekündigt, noch in einem separaten Beitrag vorstellen.

So läuft es im sportlichen Bereich mehr oder minder diszipliniert ab und auch im zweiten großen Bereich, der Ernährung, gibt es schon ein paar, wenn auch kleine Veränderungen, die sich natürlich weiter ausbauen lassen. Ich habe beispielsweise die ganzen hellen Backwaren (Toast, Brötchen, etc.) weitestgehend aus meinen bevorzugten Lebensmitteln streichen und durch dunklere Pendants ersetzen können und auch das Essverhalten an sich ist ein etwas anderes (bewusstes Frühstücken, weniger Chips am Abend). Sicherlich gibt es in diesem Bereich weiteres Verbesserungspotenzial.

Leider habe ich heute kein Foto für euch. Ich sehe noch immer so unförmig aus, wie in der letzten Woche und auch sonst gab es wenig zu fotografieren. Initiator Mathias hat seinen aktuellen Beitrag natürlich bebildert und auch bei dem ein oder anderen Teilnehmer gibt es sicherlich nicht nur was zu lesen, sondern auch zu sehen:

MathisDirk Olbertz — SebastianVorstadtprinzessinOliverGelruebDirkZeitzeuginILOVECHAOSRebeccaCaroStillerAntjeDren – to be continued