Marco im Kino: Looper

Unglaublich, aber wahr: ich war im Kino. Okay, es war das Kino der Uni in Aachen, in dem man vergleichsweise günstig Filme sehen und sogar seine eigenen Speisen und Getränke mitbringen kann. „Unglaublich, aber wahr“ schrieb ich, weil ich einerseits kein typischer Filmegucker bin und andererseits vor allen Dingen nicht in Kinos. Auch hier ist meine Größe hauptverantwortlich, die mir in der entfernten Vergangenheit immer Probleme in engen Kinos brachte. In der Uni war es halbwegs bequem und es gab einen Film, der eigentlich auch eher nicht meins ist: Looper.

Als ich etwas von einem in der Zukunft spielenden Film, Zeitreisen, etc. hörte, rollte ich schon mit den Augen, aber die Tatsache, dass Bruce Willis mitspielt und der mir von Martin gezeigte Trailer überzeugten mich, dem Film eine Chance zu geben. Die von mir gehasste Zeitspringerei hielt sich tatsächlich in Grenzen, aber streckenweise war mir der Film zu langatmig. Als Bruce dann in alter Stirb-langsam-Manier in kürzester Zeit diverse Magazine leer und diverse Gegner tot schoss, wollte dies so gar nicht ins Gesamtbild des Filmes passen. Vermutlich kann er aber nicht ohne.

Den jungen Bruce Willis spielt übrigens Joseph Gorden-Levitt, den ich noch aus „10 Dinge, die ich an dir hasse“ kenne, in Looper aber kaum wiedererkannt hätte. Angenehm fiel mir zudem noch Emiliy Blunt auf, obwohl ich die Hälfte des Films überlegen musste, woher ich sie kenne. Auch nach dem Film konnte ich dieses Rätsel trotz Wikipedia und Co. nicht lösen. Schlaflose Nächte wird mir dies, wie auch der ganze Film, eher nicht bereiten. Der Streifen ist sicherlich nicht schlecht, zu Willis Glanzstücken gehört er sicherlich nicht. Immerhin konnte ein kleiner Junge sehr überzeugen, war die perfekte Besetzung für die Rolle.

Wie ihr seht verrate ich nicht all zuviel. Vielleicht sieht ihn sich noch einer der Leser an und schreibt mir seine meine über den Film hier in die Kommentare. Ich würde mich freuen.