Jubiläum: 5 Jahre Nichtraucher

Vor zwei Jahren wies ich im Beitrag „Jubiläum: 3 Jahre Nichtraucher“ auf die Tatsache hin, schon geraume Zeit die Finger von Zigaretten zu lassen – inklusive der ganzen Geschichte, wie es dazu kam. Diese möchte ich hier nun gar nicht wiederholen, sondern nur einen weiteren Meilenstein setzen, denn mittlerweile sind es fünf Jahre ohne Glimmstengel. Eigentlich gar nicht mehr erwähnenswert, denn das Nichtrauchen ist ein ganz normaler Teil von mir, über den ich nicht nachdenke. Aber da ich den alten Blogbeitrag und das Datum sah, fand ich es doch ganz nett, mal wieder daran erinnert zu werden. Leider hatte ich am 19.02.2015 keine Zeit zum Bloggen.

Für dieses Blog ist es ein schöner Anlass für die Wiederbelebung nach einer langen Pause. Es gibt noch so einige Themen, die ich gerne „zu Papier“ bringen möchte. Mal sehen, was die knappe Zeit so zulässt.

Jubiläum: Drei Jahre Nichtraucher

Am 19.02.2010 war es soweit. Gegen 12 Uhr rauchte ich meine letzte Zigarette. Zugegeben, ich hörte nicht ganz freiwillig auf. Mit Magen-Darm-Problemen kämpfend ging es mir nicht so gut und verschwand an die Raucherei keinen weiteren Gedanken. Auch als es mir wieder besser ging nicht. Und so blieb es auch in der Folgezeit. Nach gut 20 Jahren im blauen Dunst und zuletzt rund 20 bis 25 Kippen am Tag hörte ich einfach auf. Erhöhter Schwierigkeitsgrad: meine Frau rauchte weiter.

Interessant, wie wenig mich das Gequalme danach tangierte. Ich bin keiner dieser militanten Ex-Raucher, die sich so ins Gegenteil wandeln und jeden blöd anmachen, der nicht bei drei seine Fluppe entsorgt hat. Ich kann mich trotzdem in der Nähe von Rauchern aufhalten, habe weder das Verlangen Eine mitzurauchen oder meinem quarzenden Gegenüber eine Moralpredigt zu halten. Einzig, wenn es überhand nimmt (Beispiel: 5 Leute rauchen in einem 10-Quadratmeter-Wohnzimmer eine Stunde lang alles was die Schachteln hergeben) gehe ich zwischendurch mal frische Luft schnappen – im wahrsten Sinne des Wortes.

Drei Jahre bin ich nun schon Nichtraucher und ich freue mich sehr darüber!

Die Kugel und der Sport

Bis ich 30 war, wog ich bei rund 1,92 Meter Körperlänge gerade einmal knapp 73 Kilo. Untergewichtig würde man das nennen. Mit meiner Frau wurde ich damals scheinbar aus Solidarität schwanger und während sie unsere Tochter entband, behielt ich meine Kugel einfach. So summierte sich das Gewicht im Laufe der Jahre bis auf gute 100 Kilogramm, zum Schluss sogar knapp darüber. Also begann ich mit etwas Sport, der aber leider irgendwann wieder an Regelmäßigkeit verlor. Immerhin schaffte ich es wieder zurück in die uHu-Fraktion (unter Hundert Kilo).

Dieses Jahr gebe ich ordentlich Gas!
Das ist nicht nur einer dieser unsäglichen Neujahrsvorsätze, die im Normalfall nicht mal 24 Stunden Bestand haben, sondern eine klare Kampfansage an die Kugel. Dabei soll das Gewicht gar nicht so weit runter. Ich will halt die Wampe loswerden und dafür ein paar Muskeln ansammeln. Und natürlich meine Kondition verbessern. Das klappt auch schon ganz gut und wer mich bei Twitter verfolgt oder bei Facebook mit mir befreundet ist, hat schon meine runtastic-Mitteilungen gesehen. Ich laufe meistens, versuche die für Einsteiger notwendigen Gehpausen immer mehr zu reduzieren und habe derzeit eine Strecke von 5 Kilometern als Ziel vor Augen, die ich irgendwann ohne Geheinheiten durchlaufen möchte. Wie es dann weitergeht, weiß ich noch nicht. Entweder ich verbessere die Zeit auf den 5 Kilometern oder ich verlängere die Strecke. Muss ich mal sehen.

Demnächst gibt es dann noch so ein Blogger-Abnehm-Projekt. Daran wollte ich auch teilnehmen, wenn der Rechner mal nicht ständig abkackt und ich auch regelmäßig bloggen kann.
Es bleibt spannend – in vielerlei Hinsicht.